Startseite » Lernort » Hohenkirchen: Gemeinde Hohenkirchen mit dem „Digital-Café“
Das Digital‑Café der Gemeinde Hohenkirchen ist ein offenes Lern‑ und Beratungsangebot für alle Generationen, besonders für ältere Menschen. In unserer ländlichen, touristisch geprägten Gemeinde unterstützen wir Bewohnerinnen und Bewohner dabei, digitale Anwendungen sicherer und selbstbewusster zu nutzen. Einmal im Monat treffen wir uns im Gemeindesaal: mitgebrachte Geräte, persönliche Fragen und kleine Aha‑Momente stehen im Mittelpunkt. Wir üben gemeinsam Schritt für Schritt und sprechen über Themen rund um Geräte, Datensicherheit, neue Entwicklungen, Apps & Co. Dabei bleibt immer Zeit für Austausch, Kaffee und Gespräche. Organisiert wird das Digital‑Café von einer gemeindlichen Mitarbeiterin mit IT‑Hintergrund.
Im Bereich KI und digitaler Kompetenzen setzen wir vor allem auf offene, niedrigschwellige Formate im Rahmen des monatlichen Digital‑-Cafés. Jeden Monat greifen wir ein KI‑-Thema auf, das gemeinsam diskutiert und teils spielerisch ausprobiert wird. Dazu gehören praktische Übungen mit Erkennungs‑Apps für Pflanzen oder Vogelstimmen, der Einsatz von Google Lens, Funktionen für sehbeeinträchtigte Menschen oder das Erkunden von Foto‑ und Bildbearbeitungsfunktionen. Häufig werden Geräte über den großen Bildschirm gespiegelt, sodass alle Anwendungen gemeinsam nachvollzogen und sicher eingeübt werden können – drinnen wie draußen bei kleinen Spaziergängen. Bei Bedarf unterstützen wir auch per Hausbesuch, etwa beim Einrichten sicherheitsrelevanter Geräte oder beim Testen digitaler Alltagshelfer.
Die größte Chance von KI für ältere Menschen liegt in der spürbaren Erleichterung des Alltags: von der sprachgesteuerten Bedienung von Geräten bis hin zu automatisierten Erinnerungen oder Bestell‑ und Lieferdiensten. KI kann zudem helfen, Einsamkeit vorzubeugen, indem sie niedrigschwellige Kommunikationswege eröffnet und soziale Kontakte erleichtert. Auch die schnelle Recherche von Mobilitäts‑ und Unterstützungsangeboten wird einfacher und zugänglicher. Insgesamt kann KI älteren Menschen mehr Selbstständigkeit, Sicherheit und Teilhabe ermöglichen.
Die größten Herausforderungen liegen aktuell in der wachsenden technischen Komplexität: Schon grundlegende Setup‑Prozesse wie Gerätekopplung oder Zwei‑Faktor‑Authentifizierung über verschiedene Kommunikationskanäle überfordern viele ältere Menschen. Digitale Anwendungen werden immer funktionsreicher – und damit schwerer intuitiv zu erfassen. Für viele bedeutet das, bei jedem neuen Gerät oder Update wieder ganz von vorn zu beginnen. Dadurch steigt das Risiko von Frustration, Unsicherheit und dem Gefühl, nicht mehr mithalten zu können.
Die größte Chance von KI für ältere Menschen liegt in der spürbaren Erleichterung des Alltags: von der sprachgesteuerten Bedienung von Geräten bis hin zu automatisierten Erinnerungen oder Bestell‑ und Lieferdiensten. KI kann zudem helfen, Einsamkeit vorzubeugen, indem sie niedrigschwellige Kommunikationswege eröffnet und soziale Kontakte erleichtert. Auch die schnelle Recherche von Mobilitäts‑ und Unterstützungsangeboten wird einfacher und zugänglicher. Insgesamt kann KI älteren Menschen mehr Selbstständigkeit, Sicherheit und Teilhabe ermöglichen.
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